#1 Karsten Wulf: Warum die Zukunft in Afrika gebaut wird

Shownotes

In der ersten Folge von „Future Made in Africa" ist Karsten Wulf zu Gast – Vollblut-Unternehmer seit über 30 Jahren, Gründer und CEO des Family Office zwei.7 und Mitgründer der fair equity gGmbH aus Osnabrück. Wir sprechen über die Gründungsgeschichte von fair equity: Wie aus einem Kreis von Unternehmern eine gemeinnützige Organisation entstand, die einen neuen Weg geht – „Philanthropic Venture Capital statt Charity". Statt Spenden einmalig auszugeben, investiert fair equity sie in afrikanische Startups und Mittelständler, um vor Ort Jobs zu schaffen. Die Rückflüsse fließen in neue Beteiligungen und in soziale Projekte in der Region. So entsteht ein Kreislauf, der sich selbst trägt. Vorher erzählt Karsten aber auch seine eigene Geschichte – von den ersten Gehversuchen als Teenager bis zum Verkauf seines Unternehmens mit 6.000 Mitarbeitern.

Themen der Folge: (01:45) Karstens erste unternehmerische Gehversuche mit 16 – Kassensoftware für eine Kneipe und ein Computer-Reparaturservice (03:16) Die Gründung der buw-Gruppe: 23 Jahre, Entrepreneur des Jahres und das zweitschnellst wachsende Unternehmen Europas (05:01) Bis zu 6.000 Mitarbeiter – und warum Karsten 2016/17 verkauft hat (06:48) Nach dem Exit: Sabbatical und die Gründung des Family Office zwei.7 (08:19) Woher kommt der Unternehmergeist? Vom Beamtenhaushalt zum Macher (10:46) Was treibt Unternehmer nach einem Exit an – und welche Gründertypen es gibt (14:17) Von HelpAge zur eigenen Idee: das Charity-Dinner und die erste Afrika-Reise nach Tansania (16:24) Der Gedanke, der alles auslöste: die „Endlichkeit" klassischer Spenden überwinden (18:48) Wie fair equity funktioniert – und der lange Weg zur Gemeinnützigkeit (20:38) Erste Beteiligung: SKIN GOURMET und die Unternehmerin Violet (20:42) Warum Afrika? Die Zahlen, die eine eigene Sprache sprechen (23:04) Medienbild vs. Realität: Begegnungen auf Augenhöhe (27:26) Der Hebel 1:10 – warum dasselbe Kapital in Afrika zehnmal mehr bewirkt (28:21) Warum wirtschaftlicher Erfolg und soziale Wirkung zusammengehören (30:37) Die Vision bis 2030 – und für Afrika (32:06) Rapid Fire: der tiefste Moment (150 unverkaufte Gipsfiguren) und das Thema Resilienz (36:44) Der beste Rat: Demut und die Kraft des Teams (40:24) Das verrückteste Hobby: ein Mud Run mit dem ganzen Team

Mehr über fair equity: https://fair-equity.com Bei Fragen: info@fair-equity.com Das Konzept: https://fair-equity.com/das-konzept/ Jetzt unterstützen: https://fair-equity.com/spenden/

„Future Made in Africa" ist der Podcast der fair equity gGmbH. Wenn dir die Folge gefällt, abonniere den Podcast und teile ihn mit Menschen, die an die Kraft des Unternehmertums glauben.

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen beim Future Made in Africa Podcast.

00:00:03: Hier geht es um die Zukunft Afrikas und vor allem um die Menschen, die sie gestalten.

00:00:08: In jeder Folge treffen wir inspirierende Unternehmerinnen und Unternehmer, die auf dem jüngsten Kontinent der Welt etwas aufbauen.

00:00:15: Wir erzählen die Geschichten, die du in den Nachrichten nicht hörst!

00:00:27: Und ich bin dein host, Karo Flor und freue mich, dass du heute wieder reinhörst um dich von diesem Kontinent der Zukunft inspirieren zu lassen.

00:00:37: Viel Spaß!

00:00:43: Ja herzlichen Willkommen zur allerersten Folge vom Future Made in Africa Podcast.

00:00:49: Wir sprechen in dieser ersten Folge mit Carsten Wolf Mitgründner Geschäftsführer und Gesellschafter von Fair Equity und wir sprechen mit ihm als Unternehmer über seine ersten unternehmerischen Gründungs-G-Versuche Im Alter von fünfzehn, sechzehn Jahren.

00:01:05: Wir sprechen über seinen unternehmerischen Erfolg und was einen guten Unternehmer eine gute Unternehmerin ausmacht.

00:01:12: Und wir sprechen mit ihm über seinen Weg nach Afrika und das, was ihn veranlasst hat für Equity zu gründen und was für Equity denn eigentlich ist.

00:01:23: Viel viel Spaß dabei!

00:01:24: Wir sind ganz gespannt auf euer Feedback.

00:01:26: und ja, viel Spaß beim Zuhören.

00:01:30: So... Heikasten

00:01:32: Hi, Karo.

00:01:34: Erste Podcast-Folge zu für Equity.

00:01:37: über für Equity stelle ich noch mal vor wer bist du und was hat dich geprägt?

00:01:42: Du bist Unternehmer.

00:01:44: fang einfach mal an!

00:01:45: Ja danke erstmal.

00:01:46: dass ich hier sein darf freue mich total und ja ich bin sehr unternehmerisch geprägt bin in Osnabrück aufgewachsen und in Osnarburg groß geworden Bin hier auf die Schule gegangen, hab nachher an der Hochschule studiert und hab so zwischen dem sechzehnten und siebzehntem Lebensjahr meine ersten unternehmerischen Gehversuche machen dürfen.

00:02:07: Wie sahen die aus?

00:02:08: Ich habe mich einmal mit Software beschäftigt also ich hab hier für eine lokale Kneipe, wie wir da ein oder andere Osnabrücker kennen, der grüne Jäger.

00:02:15: Dann hab' ich eine Software programmiert als Kassensoftware.

00:02:18: Also womit am Tagesende die Kasse besser funktioniert.

00:02:20: Heute wird man sagen ERP-Software.

00:02:23: Und hab dann im Nachhinein meine Liebe, wird ja ein oder andere auch noch kennen.

00:02:27: Zumindest der sich in meinem Alter befindet mich mit den ganzen Kommodore-Rechnern und Atari-Rechnern beschäftigt.

00:02:32: Die waren damals am Wog... ...und was mich damals sehr geärgert hat ist das wenn der Computer, ich hatte damals einen C-IV-Sechziger Wenn der kaputt gewesen ist dass es kaum Unternehmen gab die den repariert hatten Sondern man musste sich dann teilweise neuen Rechner kaufen und daraus ist damals meine zweite Geschäftsidee entstanden zu einem Festpreis wo nur die Teile bezahlt werden müssen, aber im Festpreis der Arbeitslohn drin ist.

00:02:56: Dann ein Computer zu reparieren und habe das dann zwei Jahre betrieben ja zum Leitwesen meiner Eltern weil ich minderjährig war meine Eltern natürlich bei allen Unterschriften und bei der Kontoanmeldung oder anderen Sachen dabei sein mussten.

00:03:10: Aber hab über die zwei Stationen so für mich halt bemerkt dies unternehmerische Ist so mein Thema.

00:03:16: Und wenn ich die Chance später Im Leben habe dass ich schon was Unternehmerisches machen möchte weil mich damals schon diese Gestaltungskraft total begeistert hat und habe dann genau nach weiteren Stationen und ein paar Semestern BWL mein letztes Größeres Unternehmen gegründet, die B&W-Gruppe.

00:03:33: Damals zusammen mit meinem Partner Jens Bohrmann.

00:03:35: Das war im März, in der wir uns damals fasziniert hatten.

00:03:40: während des Studiums ist wie man Vertrieb besser organisieren kann für Banken und auch für Versicherungen und haben uns dann mit einer kleinen Telefonmarketing Agentur selbstständig gemacht Und haben dort Unternehmen angeboten die Neukundengewinnung, aber auch die Kunden Bindung im Outsourcing zu übernehmen.

00:03:59: Das heißt wir haben dort Termine, Leads und verschiedene andere Sachen realisiert.

00:04:03: Wir haben uns mit knapp tausend Mark selbstständig gemacht also kein Fremdkapital oder auch keinen Venture oder irgendwelche anderen Sachen.

00:04:11: Also damals hat man ja nicht von Venture gesprochen sondern von Existenzgründern Ja, haben dann darüber mich total dankbar die Chance gehabt das Unternehmen wirklich richtig groß zu machen.

00:04:21: Wir

00:04:22: haben es dreiundzwanzig Jahre begleiten dürfen waren einmal Ründer des Jahres hatten einmal den Preis gewonnen für das zweit-Schnellwachsenunternehmen in Europa.

00:04:31: also sind um dreinzwanzigtausend sechshundertfünfzig Prozent über vier jahre vom Umsatzwachstum nach vorne gekommen schafft man einmal glaube ich seine unternehmerischen Karriere.

00:04:40: weil ist eine Frage des Niveaus.

00:04:41: das war damals sehr niedrig vom Umsatzeher

00:04:43: ja

00:04:43: Und sind dann nachher das war so für uns die größte Auszeichnung auch einmal Intrepineur des Jahres geworden.

00:04:49: Das ist ein großer Preis, der einmal im Jahr von Ernst und Jung dem Manager Magazin und SAP verliehen wird.

00:04:55: Und sind damals in die Frankfurter Oper eingeladen worden um den Preis entgegennehmen zu dürfen.

00:05:01: Wir haben das Unternehmen dann über diese Wachstumsjahre nachher auf knapp sechs Tausend Mitarbeiter bringen können und haben immer überlegt, ich habe selber zwei Kinder.

00:05:11: Mein Ex-Partner hat auch zwei Kinder es in die nächste Generation zu geben und hatten auch das Gefühl bei sechstausend Mitarbeitern, dass so eine Größenordnung wir waren in Deutschland der zweitgrößte hinter Erwarto Bertelsmann, dass wir das natürlich in die nächsten Generationen geben wollen und dass das ein guter Schritt ist und haben dann einmal bemerkt, Ein Rieseneinfluß hat gerade so Tools im Bereich der Sprachtechnologie, die auch einen Einfluss haben auf Kundenservice.

00:05:37: Das heißt wo heute ein Mitarbeiter sitzt und einen tollen erstklassigen Kundensservice realisiert wird morgen und heute ja in Teilen schon eine Maschine.

00:05:45: dann sitzen wir diese Aufgabe abnehmen.

00:05:48: Und das zweite was wir bemerkt haben ist dass wir trotz der sechstausend Mitarbeiter zu klein gewesen sind für das ganze internationale Weil wir dann zunehmend Anfragen hatten von größeren Accounts zum Beispiel BMW oder auch RWE, die uns gefragt haben ob wir nicht diesen erstklassigen Service den wir realisiert haben.

00:06:07: Den auch weltweit anbieten können zwar in jedem Land wo dann das Beispiel bmw seine Autos verkauft.

00:06:13: und da haben wir als Mittelständer damals eine lange darüber diskutiert entweder dass es tatsächlich für uns eine Möglichkeit und Option ist und haben dann aber sehr schnell bemerkt Dass wenn wir den Weg beschreiten würden, dass mindestens fünf bis zehn Jahre benötigt.

00:06:28: Um tatsächlich in jedem Land der Erde auch vertreten zusammen mit dem Service und auf einer anderen Seite dann Angst hatten halt das ganze deutsche Geschäft teil zu verlieren haben wir uns aus diesen zwei Gründen damals entschieden das Unternehmen zu verkaufen.

00:06:40: Haben in zwei sechzehn zwei siebzehn an einen amerikanischen Konzern verkauft.

00:06:47: ja ich bin dann raus.

00:06:48: nach dem Exit ist mein erster größerer Exit gewesen Ja, habe dann erst mal ein Sebetical eingelegt über einen halben Jahr.

00:06:55: Ich hab mich einmal mit anderen Unternehmern unterhalten, die auch verkauft haben.

00:06:59: also was das mit denen denn so gemacht hat.

00:07:02: und da gibt es ja so zwei spannende Pole.

00:07:04: der eine Pole ist gewesen ich mache dann mehr Mallorca und ich mach mehr Golf und mehr Rotwein und nix Unternehmerisches mehr Und dann aber ganz viel...

00:07:12: Was du auch gerne tust?

00:07:13: Ja, was ich auch gerne tu Aber nur in Verbindung auch mit dem Unternehmerischen.

00:07:17: und für mich war dann klar Ja, ich bin ja zu dem anderen Pool.

00:07:21: Also war schon was Unternehmerisches halt nochmal bewegen möchte und dadurch dass sich dort drei zwanzig Jahre im Unternehmen arbeiten durfte, war für mich dann klar von der Logik Ich möchte jetzt die nächsten zehn, fünfzehn Jahre total gern Unternehmer unterstützen und möchte mit denen am Unternehmen arbeiten also voraussen Und das ist der Grund dann gewesen, dass wir ein kleines Family Office die zwei Punkt sieben dann gegründet haben aus Nahrbrück Heute deutschlandweit und auch in der Dachregion einmal Gründer betreuen, Gründern begleiten.

00:07:52: Gründers versuchen noch erfolgreicher zu machen und genauso auch Mittelständler.

00:07:57: Und das einmal machen halt mit Kapital.

00:07:59: Das heißt wir stellen dann Kapital zur Verfügung, investieren auch in diese Unternehmen und auf der anderen Seite aber auch mit Know-how dass wir als Sparingspartner dort strategisch dann auch eine How zur Verfügung stellen Versuchen, wie können wir gemeinsam den Gründer auf die nächste Ebene bringen und wir können ein Stück weit halt von unserem Bau hau dem gründer halt dann auch zuteil werden lassen.

00:08:19: Ja ich kann mir vorstellen also ich habe zwei rückfragen zu dieser riesigen lebensabstudien.

00:08:25: durchgegangen ist einmal wenn du sagst du bist mit sechzehn hast du dich schon selbstständig gemacht war das kam das vom Haus aus also sind deine Eltern selbstständisch gewesen.

00:08:35: Oder Gründung kam das vom Haus aus?

00:08:36: oder ist es einfach in deinem Esprit drin gewesen, dass du gesagt hast ne ich will auf jeden Fall was eigenes gestalten.

00:08:41: Oder wurde dir das mit in die Wiege gelegt?

00:08:43: Ist ja total unterschiedlich.

00:08:45: Ja super Frage!

00:08:47: Genau ist immer die Frage wieviel ist vielleicht in der eigenen DNA und wie viel kommt halt nachher über auch externe Effekte?

00:08:53: Ich persönlich komme eher aus einem Beamtenhaushalt.

00:08:58: Ja, dann ist es super spannend!

00:08:59: Meine Mutter damals bei einer Bank beschäftigt, die mir mindestens dreimal mitgegeben haben im Karsten Wenn du was Vernünftiges machen willst, dann mach erst mal eine Banklehre.

00:09:09: Das hat Hand und Fuß Und zu deren Leitwesen ich dann damals, heute sind sie sicherlich sehr stolz drauf, dass ich in Selbstständigkeit gegangen bin.

00:09:18: Aber ich habe mich damals sehr häufig mit meinem Onkel der in Bielefeld wohnt, ausgetauscht.

00:09:22: Der sehr frühzeitig sich selbstständig gemacht hat und er hat damals als ich sechzehn-seventeen gewesen bin ein Unternehmen gehabt für Dünger und für Golfplätze.

00:09:32: Bei dem habe ich immer ein Stück weit diesen unternehmerischen Esprit mitgenommen was er da gestaltet, was der macht wie der sich entwickelt, was er für eine Vision hat um wieder auch versucht diese Vision halt zu erreichen Und ich bin bei jedem Besuch total inspiriert gewesen von diesem Idee.

00:09:49: Ich durfte dann einmal während der Schulzeit Praktikum machen bei ihm für zwei Monate.

00:09:53: Und ich glaube jetzt Rückblicken, dass mich das schon sehr stark geprägt hat also diese riesen Gestaltungskraft und dieses Unternehmerische, was mir klar war, das möchte ich gerne machen.

00:10:03: Das ist die eine Geschichte.

00:10:04: Ich könnte die andere Geschichte erzählen aus meiner Schulzeit, weil ich einmal durchgefallen bin.

00:10:10: So!

00:10:10: Und auf der anderen Seite du hast nicht nachgefragt aber ich beantworte es trotzdem.

00:10:13: Ich habe mein Studium nicht beendet sondern ich hab abgebrochen.

00:10:16: Beides zu schlecht gewesen ist, dass ich mich gar nicht hätte bewerben müssen.

00:10:20: Weil ich wäre sowieso in irgendeinem wo genommen worden und das war der Grund für die Selbstständigkeit.

00:10:25: Ja

00:10:25: aber wenn die Ressourcen kark sind dann wird man kreativ.

00:10:34: Das finde ich tatsächlich spannend weil ich immer auch vor allen Dingen wenn man aus einer Familie kommt wo viele verbeamtet sind es ist nicht so typisch dass man sagt so Ich gehe jetzt voll in diesen Risikopereich und werde irgendwie unterniemlich aktiv.

00:10:46: Meine zweite Frage, das sind so bisschen Erfahrungswerte.

00:10:49: Du bist extrem gut vernetzt und jetzt seit über dreißig Jahre Unternehmer oder ja vierzig Jahre Unternehmung sagst du irgendwie so?

00:10:58: Ist deine Erfahrung dass wenn Menschen mit einem Unternehmen durchsindt, dass sie dann verkauft haben erfolgreich verkauft haben Dass die alle wieder was Neues gründen Oder wie du dann eben auch sich beteiligen Family Office Gründen.

00:11:11: oder ist es dann doch so?

00:11:15: Naja, super Frage.

00:11:16: Ich durfte nach dem Verkauf bezahlreichen Familienunternehmern sprechen und es gibt tatsächlich einmal ja wie du hast die Bezahlen in Rotwein trinkende Golfspielende Mallorca Gemeinde genau?

00:11:32: Nein auf gut Deutsch Personen, die nix unternehmerisch ist danach halt wieder anfangen wollen.

00:11:38: Und mir war klar dass ich auch alle Fälle zur zweiten Sorte gehöre also sprich den Personen die schon Lust haben, unternehmerisch auch wieder etwas zu machen.

00:11:48: Und daraus sicherlich auf der einen Seite einmal die Idee mit dem Family Office gereift also Unternehmer auch begleiten zu dürfen auf ihrer Reise und was dazu beizutragen um vielleicht Unternehmen erfolgreich entwickeln zu können.

00:12:02: Auf der anderen Seite unser Ansatz mit Fair Equity dort mit unserem neuen Ansatz, anders als zahlreiche NGOs auch Unternehmertum unterstützen zu können halt in Afrika.

00:12:16: Ich hatte mal ein spannendes Gespräch mit einem Unternehmer und der sagte es gibt so bei Gründungstypen gibt's immer drei Typen.

00:12:23: Es gibt die sehr visionärer an die Sache also wirklich zwanzig Jahre im Voraus denken.

00:12:28: so dieses Problem will ich bis dahin so gelöst haben und haben einen kompletten Überblick.

00:12:34: Dann gibt es die Manager, die extrem gut operativ das Unternehmen groß machen.

00:12:38: Und dann gibt's die Craftsmen oder die einfach passioniert an ihrem Produkt sind und da eine extreme Fachexpertise haben.

00:12:46: Und im besten Fall hat man natürlich irgendwie im Gründungsteam oder im Chief Executing Team irgendwie alle drei, die sich irgendwie ausgleichen.

00:12:55: Würdest du also ich würde dich jetzt als in die erste Sparte zählen?

00:12:58: Wieso näher?

00:12:59: unvertriebler?

00:13:00: Sag mal drauf!

00:13:02: Aber wo würdest du nicht persönlich eintrichtern?

00:13:05: Ja, klar.

00:13:06: Auch eins und klar Macher und durfte halt auch kennenlernen.

00:13:10: es gibt doch in jeder Phase dann des Unternehmens hier nach Größenordnung und Reife auch ein unterschiedliches Profil.

00:13:16: ja also was wichtig

00:13:18: ist genau

00:13:18: Rückblicken.

00:13:19: bei meinem letzten großen Unternehmen haben wir sicherlich die ersten fünfzehn Jahre eine tolle Aufbauarbeit leisten können und dann die Organisation immer größer gemacht.

00:13:29: Und dann wird zunehmend halt bemerkt, weil die Reife dann größer wird.

00:13:33: Du hast dann deutlich standardisiertere Prozesse, dass es dann irgendwann an irgendeiner Stelle in der Weggabelung Menschen gibt, die einfach ein viel besseres Kompetenzprofil, was zu dem Reifegrad des Unternehmens jetzt besser passt als dein Profil?

00:13:47: Weil du ihren Gründer-Macherprofil hast!

00:13:49: Ja.

00:13:49: Und dann ist, glaube ich das Wichtige... Dass

00:13:52: man rechtzeitig auch geht?

00:13:53: Genau, rechtzeitig geht oder zurücktritt und auch solche Leute sucht und auch am Tagesende ja Personen sucht die intelligenter oder fachlich versierter sind als man selbst.

00:14:03: Wenn mal bemerkt der Nied im Unternehmen ist halt vorhanden dass es solche Profile halt jetzt benötigt.

00:14:07: Ich glaub's fällt manchmal gar nicht so schön einfach

00:14:09: damit

00:14:10: wenn man dann so ein Baby abgibt oder sagt ich denigiere jetzt diese Aufgabe weg weil da jemand besser drin ist als echt.

00:14:17: Aber wir kommen zu dem Stichwort, was du gerade genannt hast problemlösen.

00:14:22: Du versuchst ja mit für Equity ein sehr großes Problem zu lösen.

00:14:25: Erklär uns noch mal weil es vor allen Dingen auch die erste Folge ist, die wir von für Equity und mit diesem Podcast sozusagen rosten.

00:14:32: Was ist für Equity?

00:14:33: Wie bist du darauf gekommen und welches Problem versuchste zu löse?

00:14:37: Also ich habe vor zehn Jahren Helphage als Organisation kennenlernen dürfen und mit meinem alten Unternehmen der B&W-Gruppe durften wir auch ein, zwei Projekte dort sponsoren.

00:14:50: Und die Arbeit, die damals bei Helphages, wo ältere Menschen in Afrika unterstützt werden ... Die hat mich immer begeistert, weil mich die handelnden Personen begeisternt haben.

00:15:00: Auch namentlich Lutz, mit dem ich heute wieder zusammenarbeiten darf und sehr dankbar bin in der Geschäftsführung von For Equity.

00:15:06: Und über diese Begeisterung habe ich mich dann dazu entschieden, auf Nachfrage von Lutz über fünf Jahre das Charity-Dem Thema bei HelpAge mit zu unterstützen.

00:15:17: Das kannst du dir so vorstellen dass ich ein beim Jahr damit meinem damaligen anderen Botschafterkollegen Gunnar Sander Charity Dinner aufgebaut hab Und wir haben dort versucht, ja so viele Menschen wie möglich von diesem Help-Age-Virus zu infizieren.

00:15:31: Damit die halt nachher spenden oder wenn sie nicht spenden wollen so begeistert sind dass sie selber halt mit anfassen und selber halt mithelfen.

00:15:38: Das hat ganz toll funktioniert also über fünf Jahre das Spendendinner von dem ersten Jahr mit fünfzehn Teilnehmern nachher auf über hundert Teilnehmer halt realisieren können mit einem Spendenvolumen von über fünfzigtausend Euro.

00:15:51: Und wir haben dann auch immer geschaut, wo die Spenden dann landen und wo sie ankommen in Afrika.

00:15:56: Haben dort auch eine relativ umfassende Reise nach Tanzania damals unternehmen dürfen.

00:16:01: War das denn erstes Mal so richtig?

00:16:03: Das

00:16:03: war das erste mal auf Afrika auch pur und haben uns die Projekte angesehen.

00:16:09: Und das hat mich schon begeistert mit wieviel Enthusiasmus auch die Personen vor Ort diese Projekten durchführen.

00:16:16: Und auf dem Rückflug habe ich das aber für mich auch aus der unternehmerischen Brille halt, die ich einfach habe nochmal bewertet.

00:16:24: Ich hab mir das angesehen und worüber ich dann immer wieder gestolpert bin.

00:16:27: gedanklich ist das Thema diese Endlichkeit, dass wenn die Spende dann aufgezehrt ist in dem Projekt, dass dann die nächste Spende, die übernächste Spende wieder benötigt wird weil das Projekt muss fertig werden es kommt das Folgeprojekt, das kommt das nächste Projekt Und ich das aus unternehmerischen Kreisen natürlich immer nur kenne, wenn das Unternehmen erst mal angeschoben ist.

00:16:50: Dass daraus dann ein Kreislauf entstehen kann und dass Unternehmen in Sicht dann auch wächst und sich entwickeln kann aus eigener Kraft.

00:16:55: Ja.

00:16:55: Ich habe mir immer die Frage gestellt, kann man nicht irgendwie ein dauerhaftes Modell entwickeln statt diese Endlichkeit in den Projekten?

00:17:04: Und ja hab dann lange drüber nachgedacht, hab bei vielen Gesprächen geführt.

00:17:09: Unter anderem damals auch mit Lutz, auch mit Gunnar Und ja, wir haben dann versucht halt bei für equity so die wesentlichen Erkenntnisse zu integrieren.

00:17:20: Und zwar dass wir einmal gesagt haben Wir wollen diese Endlichkeit halt damit wollen wir uns beschäftigen.

00:17:25: und wenn man Unternehmer tun sich ansieht da habe ich ein Modell wo das Unternehmen sich nachher entwickelt.

00:17:34: Das zweite was uns interessiert hat ist dass jeder Unternehmer eigenes Geld in seinem Unternehmer hat In seinem Unternehmen.

00:17:42: also zu Neu-Deutsch skin in the game und dadurch dass der eigenes Geld natürlich drin hat, dann eine ganz andere Verantwortung.

00:17:48: Weil am Tagesende der auch versucht sein eigenes geld auch möglichst Gewinn bringen zu vermehren.

00:17:54: Und das Dritte halt, dass der Unternehmer was wir eingangs auch hatten nur in Afrika seine Unternehmen gründen würde wenn er ein Problem sieht oder möchte sein Problem halt damit beheben.

00:18:05: auf gut Deutsch Die Spende kommt dann da an, wo sie tatsächlich auch gebraucht wird.

00:18:10: Und dieser Dreiklang den haben wir heute bei Veräquity weil wir in Unternehmen investieren in Afrika.

00:18:17: Wir haben in Ghana angefangen und haben dort ja jetzt schon drei Beteiligungen gezeichnet und bekommen genau diese drei Themen halt hin.

00:18:27: Weil wir in Unternehmen reingehen, wir suchen tolle Gründer und wir glauben das war dort am Tagesende die größte Wirkung erzielen können dass dort damit als Beispiel die meisten Menschen einen Arbeitsplatz als Beispiel erhalten können und wir dauerhaft damit einen kleinen Beitrag leisten können, um Personen halt aus der Armut zu holen.

00:18:48: Und ja dann war es noch eine große Herausforderung muss man sagen weil das ein ist ja das Gedankengut.

00:18:52: Wir machen das so.

00:18:53: Das andere ist ja, dass wir die Gemeinnützigkeit benötigen um auch später dann Spendenbescheinigung ausstellen zu dürfen.

00:19:00: Und wir haben dann lange Zeit benötigt, auch mit dem Finanzamt in vielen Gesprächen das Finanzamt von unserem Ansatz überzeugen zu dürfen.

00:19:08: Was uns nachher erfreulicherweise gelungen ist.

00:19:11: Ganz konkret bedeutet für Equity darf Spenden in Investitionen Eigenkapitalinvestition anwenden In Afrika also in afrikanische Unternehmen zu investieren um dort Arbeitsplätze zu schaffen und dass alles Sinne der Entwicklungszusammenarbeit

00:19:26: Genau, also jeder der heute mithelfen möchte bei Fair Equity bekommt nach Eingang der Spende eine Spendenquittung und wir wandeln als Organisation dann die Spennen im Beteiligungskapital um.

00:19:38: Suchen uns tolle Unternehmerinnen, tolle Unternehmen auf dem afrikanischen Kontinent investieren dort in die Unternehmen begleiten sie dann die nächsten Jahre Also nicht nur mit Kapital auch mit einer Hau.

00:19:49: Wir wollen perspektivisch in den nächsten Jahren ein tolles unternehmerisches Netzwerk mit zahlreichen Kompetenzen aufbauen wo wir dann auch den Unternehmern auch Kompetenzen zur Verfügung stellen können.

00:20:00: Eine großartige Beteiligung, die wir abgeschlossen haben ist im Bereich der Hautpflegeprodukte.

00:20:06: eine Unternehmerin, die sie letzten Jahr kennenlernen durften Skin Gourmet und Violet, die das Unternehmen vor etlichen Jahren gegründet hat bekommt von uns einmal Kapital.

00:20:16: und auf der anderen Seite schauen wir jetzt weil es sehr spannend werden könnte für Violett diese Hautpflegebrodukte nach Europa zu verkaufen Ob wir jetzt jemanden in unserem Netzwerk haben, ein Unternehmer der genau in dem Segment eine Kompetenz hat und würden den dann verbinden mit Violet um ihr behilflich zu sein im Sparrow das die Produkte halt nach Europa kommen können.

00:20:38: Und können dort auch dementsprechend vermarktet werden?

00:20:41: Ja!

00:20:42: Wir sind jetzt... Warum hast du dir also Afrika?

00:20:46: was reizt dich an dem Kontinent dass du gesagt hast lasst es dort machen.

00:20:52: Oder was siehst du vielleicht auch für Herausforderungen global, die wir mit diesem Konzept angehen möchten?

00:20:58: Was war so für dich der ausschlaggebende Punkt, dass du gesagt hast, ich möchte nicht nur eine neue Form des Spendens entwickeln oder einen Spendenkreislauf ist.

00:21:07: Der irgendwie nie aufhört, sondern warum in Afrika?

00:21:11: Ja es gibt für mich einige Zahlen, die dann so eine eigene Sprache sprechen.

00:21:15: also bis zum Jahr zwei Tausend Fünfzig kommt jeder vierte Erwerbstätige Mensch aus Afrika.

00:21:20: Sechzig Prozent der Menschen, wenn man heute die Armutsgrenze sieht.

00:21:24: Die leben in Sub-Sahara Afrika und wenn man jetzt mal schaut wie viel des globalen Kapitals überhaupt in Unternehmen fließt weltweit?

00:21:33: Dann ist das ein Prozent also nicht mehr.

00:21:35: ein Prozent des weltweiten Kapitals fliesst in afrikanische Unternehmen.

00:21:40: Und ja daraus entsteht dann an sich schon ein Stück weit die Herausforderung dass auf einer Seite tatsächlich die Armut dort sehr groß ist Und wir Perspektiven schaffen wollen, weil ich persönlich total an die Zukunft von Afrika glaube und ich glaube dass wir mit privaten Kapital gerade wenn wir das Thema Unternehmertum uns ansehen eine unheimliche gestalterische Kraft haben.

00:22:04: Und ja deswegen war für mich klar, dass wir das auf alle Fälle in Afrika machen müssen.

00:22:10: Wir haben dann geschaut, weil der afrikanische Kontinental riesengroß ist wo wir das machen?

00:22:18: bei vier Ländern gelandet.

00:22:19: Wir haben angefangen in Ghana, ein super tolles Land was wir jetzt noch zweimal bereisen durften und immer vorhin die dritte Reise stattfinden wird.

00:22:28: Wir wollen direkt danach in Kenia investieren.

00:22:32: Ich hörte davon Karo dass du auch eine besondere Beziehung zu Kenias hast.

00:22:36: Wir freuen mich darauf.

00:22:37: ich bin dann zum ersten Mal da kannst du uns einen Land zeigen Aber ich glaube, ein super spannendes Land auch gerade unter Beteiligungsgesichtspunkten ist nochmal komplett anders als als Ghana.

00:22:48: Dann haben wir Nigeria und dann haben wir Südafrika und das sind erstmal die ersten vier Länder jetzt in denen wir erfolgreich Fuß fassen wollen und genau wo wir gerade nach spannenden Unternehmen suchen und auch gucken letztendlich was wir dort perspektivisch auf die Beine stellen können.

00:23:04: Dann habe ich eine Frage so im Bezüglich des Kontinents auch nochmal, wenn du bist ja jetzt schon viel hingereist und warst jetzt kürzlich auch in Südafrika noch mal auf einer Riesenkonferenz.

00:23:14: Wenn du dir jetzt aber die Medienberichterstattung über den Kontinentier in Europa anschaust, insbesondere auch in Deutschland und vor allen Dingen, wenn es um Gemeinnützigkeit geht... Was stört dich daran?

00:23:23: oder was findest du?

00:23:24: gibt es für Missverständnisse, die du eigentlich gerne aus dem Weg räumen würdest?

00:23:27: Wo du sagst ne, eigentlich sieht der Kontinente eigentlich ganz anders aus.

00:23:33: Ich glaube einmal, dass in Europa so nämlich das aus der Presse war.

00:23:37: Tatsächlich sehr viele negative Dinge dargestellt werden.

00:23:39: bei uns also da geht es schon dann um Armut, um schwierige Verhältnisse, um Krankheit und verschiedene andere Dinge.

00:23:48: Und daraus ist ein Stück weit auch natürlich unsere Idee entstanden.

00:23:53: womit beschäftigen wir uns?

00:23:54: Natürlich sind die Herausforderungen dort auch auch wichtige Herausforderungen, die für uns eine Triebfeder sind im Tun und Handeln.

00:24:02: Aber ich finde es natürlich noch schöner, zu schauen halt mit den Menschen.

00:24:06: Wie können wir eigentlich die Zukunft gestalten und wie kann man die Zukunft auch positiver machen?

00:24:11: Und was ich zunehmend wahrnehme ja mit meinen überschaubaren Afrika-Kentnissen... Ich habe jetzt fünf bis sechs Reisen antreten dürfen in den letzten Jahren also bin sicherlich ganz weit weg von deiner Afrika-Expertise Caro!

00:24:23: Ich hoffe da komme ich hin im nächsten Jahr.

00:24:25: aber ich nehme hoch motivierte Menschen dort wahr Die Lust haben aus eigener Kraft und nicht als Bittsteller, sondern tatsächlich auch Augenhöhe über Begegnungen ihr Leben selber in die Hand zu nehmen.

00:24:38: Über Selbstständigkeiten über Jobs über andere Themen und die auch ihrem Land was zurückgeben wollen, die teilweise auch wenn sie woanders studiert haben wieder in ihr Land zurückkommen um in ihrem Land irgendwas bewegen zu können.

00:24:52: und wir wissen halt dass der Arbeitsplatz an sich einer der entscheidenden Dreh- und Angelpunkte ist.

00:24:58: Also so ein Gamechanger für uns, um Personen dauerhaft aus der AMO zu holen.

00:25:02: und vier von fünf Arbeitsplätzen in Afrika finden im kleinen Unternehmen, in Selbstständigkeiten statt.

00:25:09: Das heißt mehr als achtzig Prozent!

00:25:11: Und darauf zahlt natürlich das Thema ein was wir mit Fair Equity versuchen zu begleiten in den nächsten Jahren kleinere Startupunternehmer zu unterstützen weil Gott an Tag ist Ende die Arbeitsplätze entstehen.

00:25:23: Und was ich abschließend mitgenommen habe, gerade von der letzten Konferenz.

00:25:28: Ich war auf der Counterkonferenz in Südafrika ist das stolze Lebensgefühl von vielen afrikanischen Menschen die trotz der Missstände, wie wir als Europäer dann auch versuchen zu bewerten und zu sehen so stolz sind auf das was dort schon erreicht worden ist Und einfach Lust haben, in die Zukunft zu gehen und zu denken.

00:25:49: Und dort was für den Kontinent und für die entsprechenden Länder zu bewegen.

00:25:54: Diese Begeisterung und diese Motivation fehlt uns da meiner Einschätzung teilweise ein bisschen in Europa, wo man sich durchaus als eine oder andere dann noch abschauen kann.

00:26:02: Vor allen Dingen bewerten wir eher, als dass wir machen.

00:26:05: Genau das ist richtig!

00:26:06: Das fällt mir auch immer wieder auf, ich habe immer das Gefühl... in einem gewissen Rahmen eine Gewohlstandsgesellschaft haben und uns mit Problemen auseinandersetzen.

00:26:19: Ich will jetzt gar nicht abtun, dass das nicht auch Probleme sind aber es wird sehr viel insbesondere im politischen Geschichten dann nach links und rechts geguckt Wer hat die bessere Policy?

00:26:27: Und irgendwie wird sich bekriegt und also im politischem Sinne irgendwie hart diskutiert und viel diskutiert Aber es wird nicht viel zukunftsorientiert nach vorne gedacht.

00:26:36: und wenn man so viel...dessen merke ich mit Menschen aus Afrika spreche und auch zu tun hatte.

00:26:42: Dadurch, dass sie nichts zu verlieren haben geht es nur nach vorne.

00:26:45: Und das gibt auch nicht Großdiskussion ob jetzt links oder rechts so oft.

00:26:49: Es ist auch so, dass die politischen Systeme natürlich nicht unbedingt auf Links- oder Rechts ausgewickelt sind sondern darauf glauben trauen Sie dem jeweiligen Präsidenten zu, dass er das irgendwie geschifft kriegt.

00:27:00: aber man einigt sich viel schneller auf ein gemeinsames Ziel und hält daran fest.

00:27:04: uns wird nicht soviel nach Es verliert sich nicht so in Grabenkämpfen, sondern es geht einmal nur geradeaus.

00:27:09: Und das ist viel hoffnungsvoller, weil man eben gar nicht so tief fallen kann während wir hier natürlich auch viel Wohlstand zu verlieren haben und dadurch guckt man viel in die Vergangenheit und wie's war und wie jetzt vielleicht schlechter wird und was man nicht alles verlieren könnte und dadurch weniger in die Zukunft.

00:27:26: Ja klar, vielleicht abschließen, weil wir da nachher auch sehr häufig gefragt werden wieso Afrika auf was die Wirkung anbetrifft?

00:27:34: Und die Wirkung ist es knapp eins zu zehn.

00:27:37: Also wenn man jetzt die Schaffung und die Realisierung von Arbeitsplätzen betrachtet, also wir als Family Office investieren ja auch in junge ambitionierte Unternehmen in Deutschland.

00:27:47: Wenn man das jetzt vergleicht mit der Anzahl an Arbeitsplätze, die mit dem gleichen Kapital geschaffen werden in Afrika dann liegt man ungefähr bei einem Verhältnis von Eins zu Zehn.

00:27:56: Das heißt, wir werden es in den nächsten Jahren schaffen über diese Investments in Afrika umfähr dass Zenfache an Wirkung im Arbeitsmarkt zu erzielen im Vergleich, wenn diese Investition in Europa stattgefunden hätte.

00:28:08: Und das finde ich alleine unheimlich beeindruckend.

00:28:11: Das heißt wir haben einen viel größeren Hebel dort in der Hand, was wir mit einer gewissen Menge an Geld umsetzen können.

00:28:18: Ja und da vielleicht dann die abschließende Frage?

00:28:21: Was?

00:28:22: wie stellen wir als für Equity sicher?

00:28:24: dadurch dass wir eine wirkungsorientierte Organisation sind, die auf dem Sinne der Gemeinschaft Nützlichkeit beruht Wie schließen?

00:28:33: Oder was ist dein Argument, dass wirtschaftliche Erfolg und sozialökonomische Wirkung sich nicht ausschließen?

00:28:45: Was ist dein argument dafür das Unternehmertum eigentlich der Hebel ist um sozioeconomische Wirkung zu entfalten.

00:28:54: Ja ich bin halt überzeugt, am Tagesende ein funktionierendes Unternehmen geben muss, was das Problemversuch zu lösen.

00:29:02: Das wird vor Ort stattfinden, weshalb gegründet worden ist oder der Gesellschaftsbeck.

00:29:06: und wenn dieser Unternehmer oder diese Unternehmerin erschafft dieses Unternehmen erfolgreich zu etablieren und darüber Wertschöpfung dann produziert also sprich auf gut Deutsch Gewinnerhalt realisiert, dass dadurch Wachstum entsteht und durch dieses Wachsstum dann diese Kraft entsteht dass Effekte halt im Arbeitsmarkt entstehen und wir nicht nur über direkte Arbeitsplätze sprechen.

00:29:26: Wir sprechen über indirekte Arbeitsplace, die im Umfeld des Unternehmens halt entstehen, wir sprechen über Bildungsträmen, über Chancen, Geschlechtergerechtigkeit und verschiedene andere Dinge.

00:29:36: aber die Voraussetzung für mich immer ist das du ein funktionierendes Unternehmen benötigst ja und wenn das Unternehmen dann funktioniert tatsächlich, dass dann praktisch diese Effekten auch entstehen können im weiteren Wachstum des Unternemens.

00:29:49: Was wir heute machen können als für Equity ist, dass wir einen Teil des Weges begleiten können.

00:29:53: Also wir können heute ein Unternehmen oder das versuchen wir ja ein Stück weit auf die nächste Ebene heben weil zum Teil Geld für eine Maschine fehlt und wir helfen dann dem Unternehmen diese Maschine zu finanzieren.

00:30:08: dadurch kann das Unternehmen wieder wachsen.

00:30:10: durch dieses Wachstum werden wieder neue Arbeitsplätze geschaffen Menschen können aus der Armut geholt werden und bekommen dort eine dauerhafte gute und vor allen Dingen auch gut bezahlte Beschäftigung.

00:30:21: Und so dass das für mich immer ganz eng miteinander verbunden ist, aber klar sind wir einer der ersten in Deutschland die das miteinander verbinden oder verbinden dürfen.

00:30:31: und ja ich bin überzeugt und total begeistert dass das der richtige Ansatz sein wird in den nächsten Jahren.

00:30:37: Abschließend jetzt zu dem zu der als Zukunftsvision Wir heißen.

00:30:42: der Podcast heißt Future Made in Africa.

00:30:45: Einmal die Frage, wo siehst du for equity in zehn Jahren und wie siehst Du die Zukunft von Afrika?

00:30:51: In zehn Jahren oder was erhoffst Du Dir?

00:30:54: Ja einmal haben wir natürlich selber eine Vision.

00:30:56: Wir haben uns vorgenommen bis zwei Tausend Dreißig Fünftausend Arbeitsplätze mindestens in Afrika zu schaffen.

00:31:03: über zehn Millionen Euro, die wir als Organisation versuchen an Spenden einzuwerten in Deutschland Und wollen darüber schon erste Rückflüsse haben, weil wenn das Unternehmen Dividenden ausschüttet auf das eingesetzte Kapital oder später auch ein Verkaufsprozess ansteht.

00:31:19: Fließen dort ja Gelder zurück und daraus möchten wir eins Komma fünf Millionen Euro realisieren.

00:31:24: Das ist unser Ziel bis zwei Tausend Dreißig und die übergreifende Vision ist sicherlich ein ganz signifikantem Beitrag dort gewährleistet zu haben zur Reduktion der Armut und das Thema Unternehmertum auch wirklich gefördert zu haben.

00:31:40: Ist aber eine sehr gute Frage, ja ich glaube ganz viele Unternehmer angesteckt zu haben, die sagen ohne Fair Equity, ohne euch hätten wir das so nicht hinbekommen und ihr habt einen maßgeblichen Beitrag geleistet Mit der Maschine, mit dem Bau und mit der Produktionserweiterung.

00:31:57: Und dadurch konnten tatsächlich zahlreiche Menschen in die Beschäftigung geholt werden... ...und haben bei uns einen sicheren und vor allen Dingen auch einen gut bezahlten

00:32:04: Arbeitsplatz.".

00:32:06: Okay!

00:32:06: Jetzt nochmal ganz kurz abschließend ein paar Rapid Fire Questions.

00:32:11: Du bist jetzt seit vierzig Jahren Unternehmer?

00:32:13: Wenn man streng genommen sagt so ab sechszehn hat es angefangen.

00:32:17: Was ist dein intensivster online Moment gewesen im beruflichen Werdegang oder vielleicht noch in privaten, wie auch immer?

00:32:23: Kannst du dir aussuchen und wie bist du da wieder rausgekommen.

00:32:26: Weil man muss ja schon Stehaufmädchen sein.

00:32:28: Der online Moment einer der ersten Unternehmerisch war meine allererste Existenzgründung mit fünfzehn.

00:32:35: Die hatte ich eingangs gar nicht angeführt.

00:32:37: Und ich habe damals mit einem Freund in der Schule die Idee gehabt dass wir Gipshäuser Gießen, also mit so klassischen Plastikformen.

00:32:45: Und die bemalen wir und die verkaufen wir dann auf dem Trödelmarkt hier in Osnabrück.

00:32:48: Wir haben die vorhin mal ein Geschäft gesehen gehabt im Schaufennstorben.

00:32:52: Haben da die Preise studiert und haben dann beide uns nur angeguckt und haben gesagt Wahnsinn!

00:32:56: Also dreißig Mark damals für so'n Gipshaus ist ja irre.

00:33:00: Das können wir auch und machen es besser.

00:33:02: Haben diese Gipschablonen gekauft und haben über eine nächtelange Aktion vor dem Trödelmarkt mehr als hundertfünfzig verschiedene Gipsfiguren gegossen.

00:33:11: Die ganze Familie hat damals geholfen, die anzumalen und sind dann damals mit Sack und Pack auf den Trödelmarkt nach Osnau rückgefahren.

00:33:18: Und haben dann versucht diese Gipsfiguren zu verkaufen.

00:33:21: Ende vom Lied ums kurz zu machen.

00:33:22: Wir haben nicht eine einzige Figur verkauft

00:33:24: und

00:33:26: sind konstiniert mit allen Figuren nach Hause gefahren und am dort sehr schmerzvoll bemerken müssen das ohne eine Marktanalyse durchzuführen.

00:33:36: Wie viele sind eigentlich Kunden bereit dafür auszugeben, bis überhaupt einen Markt vorhanden?

00:33:41: Man gar nicht mit dem Unternehmen anfangen sollte.

00:33:43: Wir haben nachher das Beste draus gemacht und dann unseren Angehörigen zu jedem Zweck- und Anlass ob es Geburtstag war oder Weihnachtsfest oder Osterfest.

00:33:52: Dann gibt es Figur halt verschenkt.

00:33:53: Aber wir haben tatsächlich keine Einzige verkaufen können.

00:33:56: Das

00:33:57: ist herrlich!

00:33:58: Das war ein prägendes Erlebnis gewesen für mich, weil ich dort sehr frühzeitig um meinen Freund damals auch halt bemerkt habe.

00:34:03: Unglaublich!

00:34:04: Also damit hätten wir gar nicht gerechnet Weil wir sind an sich davon ausgegangen Wir verkaufen alles

00:34:08: Und alle finden unsere schönen meinten Figuren toll Genau

00:34:11: und kommen als vermögende Unternehmer dann zurück vom Trödelmarkt.

00:34:16: Ich hab dann aber so für mich bemerkend also meistens läuft es ja schon anders als Unternehmer wie man sich das vorstellt.

00:34:22: Kein Business Plan dem man selber erstellt geht eins zu eins so abgebildet in der Zukunft, sondern es läuft immer eine Sache anders.

00:34:29: Und was ich zumindest als unternehmerische Kraft dort rausgezogen habe und mein Freund damals genauso mit ihnen lange ausgetauscht?

00:34:37: Das hab' ich bis heute ist dieses Thema Resilienz.

00:34:41: Ich glaub das braucht jeder Unternehmer In einem riesengroßen Umfang.

00:34:45: also auf gut Deutsch diese Steh auf, Männchen-Qualität.

00:34:48: Also du läufst einfach bei Gründung und bei Entwicklung drei, vier, fünf, sechs, sieben Dutzendmal vor die Wand Und du brauchst dann halt wirklich diese Wiederaufsteherqualitäten Dass du aus der Krise dann wieder aufstehst Ja Und dann halt sagst Okay ich probiere es nochmal Ich probier's anders Vielleicht wär' der Ansatz nicht richtig Vielleicht hat man eine andere Methodik Und jetzt aber erst recht.

00:35:11: Und dass du gestärkt halt daraus hervorgehst Weil du für dich halt auch verstehst Unternehmerwisch dass diese Krisen ein Riesen-Lernfeld sind, weil wenn ich heute gefragt werde wo hast du eigentlich am meisten draus gelehrt?

00:35:24: Dann sind

00:35:25: sie immer die Krisen und nicht die Erfolge.

00:35:26: Genau dann habe ich das nicht aus den Erfolgen der letzten dreißig Jahre sondern immer aus den Krisen was immer sehr schmerzvoll ist in der Situation wo man es dann erleben darf aber wo man natürlich dort an den meisten Sachfüßigen rauszieht um das dann zukünftig zu versuchen halt etwas besser zu machen.

00:35:42: Okay, wow.

00:35:43: Das finde ich so spannend mit fünfzehundert Stilstiguren und auch spannend dass der größte Ohamunen so früh in der also wirklich mit dem ersten

00:35:52: Aber danach war noch ganz viel

00:35:56: Dann ganz kurz Safari oder Safari oder Kilimanjaro gesteigen?

00:36:01: All das ist natürlich mega spannend.

00:36:03: aber ich tatsächlich Kilimanjaro Und ich brauch so die Anstrengung für mich.

00:36:07: Ja, du brauchst

00:36:09: das immer

00:36:09: mal auch

00:36:10: extra Eile.

00:36:11: Genau und deswegen liebe die Ansträngungen.

00:36:14: Ich bin ja schon einige Magathons gelaufen, hab schon verschiedene Touren mit dem Mountainbike vornehmen dürfen zum Schluss sogar eine Alpenüberquerung.

00:36:22: Und diese Anstremmung macht mir total viel Freude, sodass ich tatsächlich die riesig freuen dürfte!

00:36:27: In den nächsten Jahren, wenn ich die Möglichkeit habe, weil es tatsächlich noch auf meiner Bucketlist steht.

00:36:32: Einmal auf dem Kilimanjaro hoch mit tollen inspirierenden Leuten, Unternehmerinnen und Unternehmern ...

00:36:38: Ich würd's auch ...

00:36:40: Genau also von da wäre ich tatsächlich eher bei Kilimanjaro.

00:36:44: Und der beste Rat, den du je bekommen hast?

00:36:47: Der beste Rat... Den ich je bekommen habe ja ist tatsächlich was wir eingangs auch kurz hatten sich selber dann durchaus in vielen Situationen stärker mal zurückzunehmen, weil die Wichtigkeit des eigenen Tun und Handelns im unternehmerischen Kontext meistens nicht so wichtig ist wie man selber glaubt dass es wichtig ist.

00:37:12: Ja man ist immer nur so gut wie mein sein Team.

00:37:13: So genau!

00:37:14: Und das is echte Voraussetzung auch mit Demut wirklich tolle Menschen auch einzustellen und diesen Menschen halt den Freiraum zu geben Ja, selber auch gestalten zu können und selber auch zu entwickeln.

00:37:29: Und ich glaube das ist so für mich eins der größten Learnings Menschen dann machen zu lassen weil alles im Bereich Unternehmertum Teamwork ist und dass nur so gut funktioniert wie die Menschen die dahinter stehen ja diese Menschen aber natürlich auch ihr Spielfeld benötigen was sie gestalterisch dann auch dementsprechend bespielen können.

00:37:50: Das versuche mir zu erhalten

00:37:52: Machst du auch.

00:37:53: Danke!

00:37:54: Nee, es ist wirklich... Ich finde das immer wenn Unternehmer das schaffen oder auch Führungspersönlichkeiten schaffen ein Empowering-Leadership, ich weiß nicht wie man das heißt aber eine Leadership Funktion zu tragen und zu leisten die einen ermutigt dann empfinde ich das als nicht nur bereichernd für jeder der irgendwie gerade geführt wird Im Unternehmen für einen selbst, sondern auch fürs ganze Team.

00:38:23: Also es hält halt einfach... Es ist auch nachhaltiger, man verwendet sich die Leute.

00:38:27: Und ich glaube, es fällt jedem Unternehmer und jeder Unternehmerin natürlich auch total schwer weil wenn ein Unternehmer oder eine Unternehmer in Afrika oder Europa fünf Jahre sehr erfolgreich das Unternehmen aufgebaut hat dann antizipiert man ja durchaus und teilweise automatisch dass man verschiedene Dinge besser weiß, besser beurteilen kann.

00:38:47: Besser entscheiden kann als jetzt ein neuer Mitarbeiter.

00:38:50: Aber am Tagesende macht man es dann immer weiter und man lässt halt nicht zu das intim teilweise noch mal unterschiedliche andere Blickrichtungen und Perspektiven auf das Problem halt drauf kommen.

00:39:01: Und dass sie natürlich einen Unternehmen nur im Team entwickeln kann und nicht alleine weil ich sonst halt immer über eine gewisse Größe halt nicht hinweg komme.

00:39:09: Es gibt in jeder Branche und in jedem Unternehmenskontext Gibt so eine kritische Größe und die Unternehmer, mit denen wir auch heute in Deutschland sprechen werden nur ein gewisse Größe.

00:39:22: Auch verlassen können wenn ich irgendwann zurücktrete Und ich habe eine eine funktionierende Organisation doch im Führungskräftebereich also gerade die Ebene unter mir Die dann auch in der Lage selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln und versucht das Unternehmen dann auf ne nächste Größenordnung halt zu heben.

00:39:37: Ja und von da halte ich das für super relevant.

00:39:39: aber Ich bin ja nicht am Ende angekommen mich dann wieder einpfeifen.

00:39:44: Aber was ich zumindest bemerke, deswegen mache ich vielleicht auch so gerne an sportlichen Interessen Kitesurfen.

00:39:51: Das sind eins mal noch Hobbys, was ich vor ein paar Jahren anfangen durfte und beim Kitesurfing merke ich jedes Mal auch wie klein man ist im Wechselspiel der Naturgewalten.

00:40:03: Und was diese Naturgewalt mit einem machen können, Ebbeflut, die Windverhältnisse und das Wasser auch gekeitet hat, der weiß das.

00:40:13: Wie demütig man dann am Strand steht und merkt wie klein man halt ist.

00:40:17: Und dass wir so immer ein bisschen zu transferieren auf die Rolle halt im unternehmerischen Kontext.

00:40:23: Ja.

00:40:24: Wow!

00:40:25: Okay letzte Frage ich sehe dich ja als jemanden der immer was Neues ausprobiert hast du ja gerade schon ein bisschen angerissen und der auch immer wieder neues lernen möchte oder nicht wirklich still sitzen kann.

00:40:35: Ich nur stehe auf mit den Sachen wirklich eine wirkliche Neugier an Themen.

00:40:39: Jeden Freitag auch heute, wir nehmen immer einen Freitagen auf.

00:40:43: Hast du eigentlich mal zwei Stunden spanisch Unterricht?

00:40:45: Das heißt auch da lernst du nochmal eine neue Spare.

00:40:47: Was ist das verrückteste Hobby, dass du jemals ausprobiert hast oder generell das verrückteste was du jemeins ausprobierst?

00:40:52: zum Abschluss um noch einmal die Zuhörer so richtig zu schocken.

00:41:03: Aller verrückteste ist gewesen, eine Einladung von meinen Mitarbeitern im Family-Office.

00:41:08: Im letzten Jahr, die mir zum Geburtstag, obwohl ich inzwischen ja über fünfzig bin, mir diese Matchgames geschenkt haben und wir dann mit dem gesamten Team ins Ruhrgebiet gefahren sind und haben an diesen Matchgamer teilgenommen.

00:41:22: also den einen oder anderen der das nicht kennen mag, da sind mehrere Hindernisse Wo man dann ähnlich wahrscheinlich wie bei der militärischen Grundausbildung.

00:41:30: Ja, okay!

00:41:31: Dann

00:41:31: unter Stacheldraht sich entlang hangeln muss in der Matsche.

00:41:35: Man muss Hindernisse überqueren und verschiedene andere Dinge.

00:41:38: Und ich weiß halt dass das erste Hindernis tatsächlich eine Matschgrube gewesen ist wo dann alle Beteiligten bis zum Hals komplett in der Masche gewesen sind.

00:41:46: Als wir da dann rausgegangen sind habe mich dann so ein bisschen gefragt Mensch was machst du eigentlich hier mit über fünfzig?

00:41:51: Du kannst ja jetzt auch irgendwie bei einer Tasse KTH zu Hause sitzen.

00:41:55: Aber wir dann im Team halt das Ganze beendet haben sehr erfolgreich mit zehn Hindernissen, es war ein riesen.

00:42:00: Jux hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und wir werden's bestimmt noch mal wiederholen.

00:42:05: aber das war jetzt in den letzten Jahren so für mich das mit das Verrückte was wir hier gemeinsam gemacht haben.

00:42:11: Du hast wahrscheinlich ich hätte mir auch vorstellen können dass du sagst du Dauer-Abo ich mach' das jetzt einmal im Monat meine Bestzeit zum Üchzen beim Wessern.

00:42:19: Okay, vielen Dank Carsten für diesen Einblick und auch dass du das Konzept einmal von For Equity erklärt hast.

00:42:25: Ich höre gerne wieder rein.

00:42:26: Das ist wahrscheinlich nicht das letzte Mal... Ja aber nächstes mal in Spanisch!

00:42:29: Genau!

00:42:30: Und dann ins Vorhering?

00:42:31: Ja genau!

00:42:33: So machen wir es.

00:42:34: Vielen, vielen dank!

00:42:35: Ja, vielen

00:42:35: danke, dass ich hier sein durfte!

00:42:36: Bis dann!

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